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risk@work

Hintergrund

Risk@Work ist eine wissenschaftlich fundierte, regelbasierte Methode der Allokation von Risikokapital im Asset ManagementInvestoren nutzen die von Veritas entwickelte Methode, um schwankungsarme Wertverläufe, Kapitalerhalt in Marktkrisen und Kapitalwachstum in normalen Marktphasen zu erzielen.

Das Management von Extremereignissen (Tail-Risks) ist eine der wesentlichen Stärken unseres unabhängig von Prognosen oder Korrelationsschätzungen arbeitenden Modells. Ziel ist die bessere Kalibrierung und Nutzung von knappen Risikokapitalbudgets

 

METHODE

Risk@Work ist eine wissenschaftlich fundierte Methode.

Sie basiert auf Erkenntnissen aus den 1950er und 2000er Jahren, die von uns erstmalig in 2007 zu einer umsetzungsfähigen Anwendung zusammengeführt wurden. Die Risk@Work-Methode gründet auf zwei Säulen – der Risikoabschätzung und der Risk-Return-Positionierung.

Die erste Säule analysiert das Verlustrisiko eines Portfolios mit einer Wahrscheinlichkeitsqualität von 1:1 Million, womit wir weit über den Anspruch eines Konfidenzniveaus von 99% oder auch 99,9% hinausgehen.

Die zweite Säule befasst sich damit, die optimale Risk-Return-Positionierung für ein Portfolio zu finden. Hierbei wird der Risikokapitalfaktor* gesucht, der dem Investor unter Beachtung seines Risikobudgets die beste Rendite bezogen auf sein eingesetztes Risikokapital verspricht.

Grundsätzlich eignet sich Risk@Work für alle liquiden Assetklassen, in denen sich die Positionsgrößen mindestens jährlich verändern lassen. Damit qualifizieren sich alle börsennotierten Wertpapiere und mindestens monatlich handelbaren Fonds – und somit auch börsennotierte Private-Equity-Beteiligungen und Immobilienaktien.

*Risikokapitalfaktor als Verbindungsglied zwischen Risikobudget und risikotragendem Portfoliovolumen, stellt sicher, dass Portfoliorisiken und Verlusttoleranz immer aufeinander abgestimmt sind.
Risikokapitalfaktor = investiertes Portfoliovolumen / Risikobudget (Verlusttoleranz)

VORGEHENSWEISE IM PORTFOLIOMANAGEMENT

Ausgangssituation: Der Investor möchte mit seinen Kapitalanlagen eine Outperformance über Geldmarkt erzielen.

Vorgehensweise Risk@Work !

Eine ausführliche Darstellung zu den Grundlagen und Vorgehensweisen finden Sie in unserem Aufsatz „Gibt es die optimale Portfoliokonstruktion?" in die bank – Sonderdruck Ausgaben Juni und Juli 2012.

Zum Download (PDF)

weitere Erläuterungen

Anlagestrategien, die auf die Treffgenauigkeit von Kapitalmarktprognosen setzen, sind zum Scheitern verurteilt. Detailprognosen wie „der DAX steigt um 1.000 Punkte" treffen nur in den allerseltensten Fällen ein. Quantitative Modelle können helfen, Anlageentscheidungen unabhängig von Detailprognosen zu treffen. Auch sie beruhen auf Zukunftserwartungen – diese sind jedoch weniger konkret. Einfache Beispiele für solche Erwartungsmodelle sind Timing- bzw. Trendfolge- oder Titelselektionsmodelle, die auf Annahmen beruhen wie:

  • Solange der DAX unter der 200-Tageslinie notiert, überwiegen negative Tendenzen am Aktienmarkt
  • Aktien mit einem relativ niedrigen KGV schlagen häufig den Index

Mit Hilfe von Rückrechnungen können solche (kurs-)prognosefreien Strategien überprüft und die Trefferhäufigkeit der zugrundeliegenden Aussagen quantifiziert werden:

  • Solange der DAX unter der 200-Tageslinie notiert, überwiegen in 60% der Handelswochen negative Tendenzen am Aktienmarkt
  • Aktien mit einem relativ niedrigen KGV schlagen den Index in 70% der Handelsmonate

Als (kurs)prognosefreie Strategie setzt Risk@Work auf eine mehrperiodische Portfoliosteuerung auf Basis des mathematischen Fundaments des sogenannten Kelly-Kriteriums und langen Erfahrungszeitreihen für die jeweiligen Anlageklassen.

Das aus der Spieltheorie bekannte Kelly-Kriterium ermöglicht die Optimierung der Gesamtgewinnsumme durch die Wahl des richtigen Geldeinsatzes pro Investition. Durch die Maximierung des Erwartungswerts der geometrischen Rendite vermeidet Kelly den kurzfristigen Ruin durch unangemessen große Einsätze, erlaubt aber gleichzeitig den progressiven Einsatz von einmal erzielten Gewinnen, um bei künftigen Investitionen noch größere Gewinne erzielen zu können. Kelly konnte beweisen, dass dieses System allen (!) anderen Systemen zur Positionsgrößenbestimmung in vergleichbaren Situationen überlegen ist.

ZUGANGSWEGE

Wir bieten unseren institutionellen Kunden Asset-Management und Beratung über Spezial- und Publikumsfonds an. Dabei entwickeln wir individuelle Lösungen, die an die Bedürfnisse unserer Kunden angepasst sind.

Sprechen Sie uns an!

Neben der klassischen Finanzportfolioverwaltung bietet Veritas auf Honorarbasis auch Analysedienstleistungen an, deren Ergebnisse

  • als Entscheidungshilfen für institutionelle Investoren dienen
  • echte Stressszenarien für Kapitalanlageportfolien abbilden
  • für die Erstellung der in den MaRisk geforderten Risikoberichte nutzbar sind oder
  • zur Vorbereitung von Aufsichtsgesprächen herangezogen werden können.

Aktuelle Beispiele für Beratungsmandate:

  • Analysen des Kapitalanlagebestands insgesamt, in Teilen oder in Ausschnitten mittels Risk@Work: Erarbeitung von präzisen Aussagen zur Risk-Return-Position, zum Risikokapitalbedarf, zu möglichen Worst-Case-Verlusten in Extremszenarien etc. sowie Formulierung von klaren Handlungsempfehlungen.
  • Unterstützung bei der Erarbeitung der Asset Allokation mittels Risk@Work: Da Korrelationen keine Inputparameter für Risk@Work sind, werden die Fehler vermieden, die durch zu optimistische Annahmen entstehen können.
  • Erstellung von Risikoberichten in Ergänzung zu oder als Ersatz von VaR-basierten Berichten: Klare Aussagen und Handlungsempfehlungen werden gegeben.

Referenzgeber für alle unsere Dienstleitungen stehen gern zur Verfügung. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf unter +49 (0) 40. 300 929-0 oder